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Erster Rettungsdiensttag des Jugendrotkreuzes

Vorbereitung

Nach monatelangen Vorbereitungen hat unser Jugendrotkreuz vom 10. bis zum 11. April 2012 seinen ersten Rettungsdiensttag durchgeführt.

Die Jugendlichen besetzten neben einer eigenen Leitstelle unsere beiden KTWs und bekamen so einen Einblick in die Arbeit des Rettungsdienstes. Sie wurden zu Verkehrsunfällen gerufen, mussten Knochenbrüche und Wunden versorgen, vermisste Personen suchen und Krankentransporte durchführen.

"Dienstbeginn" für die JRK-ler war 10 Uhr morgens. Nach der Einteilung auf die Fahrzeuge, musste von den Fahrzeugbesatzungen überprüft werden, ob die Fahrzeuge vollständig ausgerüstet sind. Kurz darauf gingen auch schon die ersten Notrufe in unserer Leitstelle ein. Eine Person hatte sich beim Sturz von der Leiter verletzt. Zeitgleich musste ein Krankentransport durchgeführt werden.Im Tagesverlauf standen immer wieder größere und kleinere Einsätze an, die bewältigt werden mussten.

Hier einige der Highlights:

Um 18:10 wurden die JRK-ler zu einem Brand mit Verletzten gerufen. Während die Jugendfeuerwehr ein Feuer in einer Lagerhalle löschen musste, versorgten die angehenden Rettungsdienstler die Verletzten, die aus der Halle gebracht wurden. Nach dem Einsatz wurde gemeinsam mit der Feuerwehr am DRK-Haus an der Werdener Straße gegrillt.

Dr. Schumacher, Chefarzt der Inneren Abteilung, ermöglichte den Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit in einem Krankenhaus. Bei einer Führung durch das St. Marien Hospital zeigte er die Intensivstation, die chirugische Patientenaufnahme, sowie die Funktionsabteilung mit ihren unterschiedlichen Diagnosemöglichkeiten.

Während des 24-Stunden Dienstes wurden die Jugendlichen zweimal zu Verkehrsunfällen gerufen. Hierbei konnten sie ihre erlernten Fähigkeiten zur Bergung von Verletzten aus Autos unter Beweis stellen.

Um kurz vor 5 Uhr morgens wurden vermisste Personen in einem Wald gemeldet. Es wurde eine Einsatzleitung eingerichtet und drei Suchtrupps in den Wald geschickt. Es wurden zwei Verletzte gefunden, die nicht mehr gehfähig waren und daher zum Krankenwagen quer durch den Wald transportiert werden mussten.

Um 10 Uhr am Mittwochmorgen endete der Rettungsdiensttag. Den JRK-lern war anzusehen, dass die letzten 24 Stunden anstrengend waren, dennoch hat es allen Spaß gemacht.

 Text: Johanna Schuder & Christian Benölken

Zum Presseartikel:Zeitungsartikel in der WN

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